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Die Baumbestattung – eine Form der Naturbestattung

Kaum eine Pflanze ist mit solch grosser Symbolkraft behaftet wie der Baum. Er steht für Kraft und Vitalität, aber auch für Demut und Gelassenheit. Er bietet Schutz und spendet Schatten. Unsere Wälder, mit ihren Laub- und Nadelbäumen, zeigen im Winter, im Frühling, im Sommer und erst recht im Herbst ihre einzigartige Pracht. Die Jahreszeiten erleben wir im Wald so unterschiedlich, wie sonst nirgendwo. Der Wald wandelt sich ständig – und ist doch immer gleich. Jeder einzelne Baum zeigt uns Werden und Vergehen in einem immerwährenden Kreislauf.

Einen Baum zu besitzen, der einen immer an einen geliebten Menschen erinnert – ein schöner Gedanke. Das Wachstum des Baumes kann Trost spenden. Die Baumbestattung ist eine Alternative zur Urnenbestattung auf dem Friedhof.

Wer eine Baumbestattung wünscht, formuliert diesen Wunsch mit Vorteil schon zu Lebzeiten; damit nach dem Tod auch alles klar ist und bei den Hinterbliebenen keine Missverständnisse aufkommen können. In der Schweiz gibt es Unternehmen, die diese spezielle Form der Bestattung anbieten und dafür auch über entsprechend geschützte Waldparzellen verfügen.

 

Garantierte Totenruhe – auch im Wald

Die Abdankungsfeier vor oder nach der Beisetzung kann ganz nach Wunsch des Verstorbenen in der Kirche oder in der Friedhofskapelle abgehalten werden. Oder selbstverständlich vor Ort – direkt beim Baum.

Wichtig auf alle Fälle ist die Zusammenarbeit mit einem professionellen Bestatter. Bietet dieser Baumbestattungen an, steht er in den allermeisten Fällen in direktem Kontakt mit dem für den Wald verantwortlichen Forstdienst. Zusammen garantieren sie eine Totenruhe von 99 Jahren. Und dass der Baum im Bedarfsfall auch gehegt und gepflegt wird, damit er auf keinen Fall Schaden erleidet. Wer sich einen Baum kauft (Kosten rund Fr. 5000.-), erwirbt sich damit das Recht, in der angegebenen Nutzungszeit beliebig viele Bestattungen – für Freunde und weitere Familienmitglieder – an ein und demselben Baum durchzuführen. Im Gegensatz zu einer Bestattung auf einem Friedhof entstehen bei einer Baumbestattung keine weiteren Kosten für die Grabpflege.

Damit der eigene Baum auch nie verwechselt wird, kann er diskret mit einer Nummer, einem Buchstaben oder aber auch mit den Namen gekennzeichnet werden.

 

Der Natur überlassen – die Natur belassen

Wer die Asche eines Verstorbenen der Natur überlässt, steht in der Verantwortung, die Natur so zu belassen, wie sie vor Ort ist. Es ist daher nicht gestattet, den Bestattungsbaum mit Gegenständen, die nicht verrotten, zu schmücken. Der Baum ehrt die Toten: in seiner schlichten Pracht und im steten Wandel der Jahreszeiten.